Begeisternder Ghana-Tag an der Deutschen Internationalen Schule Accra
Drei Nationen feiern – und bauen Brücken für die Zukunft
Mit mitreißenden Rhythmen, bewegenden Beiträgen und großer internationaler Verbundenheit hat die Deutsche Internationale Schule Accra gestern ihren Ghana-Tag im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums gefeiert. Unter dem Motto „Gemeinsam feiern – drei Nationen“ verwandelte sich das Schulgelände in eine lebendige Bühne des kulturellen Austauschs zwischen Ghana, Deutschland und der Schweiz.
Den feierlichen Auftakt gestaltete die traditionelle Trommel- und Tanzgruppe Anansesem, die das Publikum schwungvoll einstimmte. Direkt im Anschluss berührte ein Violinbeitrag mit einem Schweizer Lied die Gäste und unterstrich eindrucksvoll die trilaterale Ausrichtung der Feier.
Die ganze Schule auf der Bühne
Besonders sichtbar wurde die Stärke der Schulgemeinschaft in der breiten Beteiligung aller Altersstufen. Die Kindergartenkinder präsentierten einen liebevoll gestalteten Beitrag und eroberten sofort die Herzen des Publikums. Die DaF-Intensivklasse zeigte anschließend mit einem musikalischen Auftritt, wie lebendig und wirkungsvoll Sprachförderung an der Deutschen Internationalen Schule Accra umgesetzt wird.
Beim Programmpunkt VIP Ghana begab sich das Publikum auf einen interaktiven Streifzug durch die Geschichte des Landes. Spielerisch errieten die Zuschauerinnen und Zuschauer bedeutende ghanaische Persönlichkeiten und deren Wirken — ein anschauliches Beispiel für aktivierenden und kompetenzorientierten Unterricht.
Mit großer Bühnenpräsenz folgte das Agokoli Theatre, bevor die Projekt-Tanzgruppe einen weiteren Höhepunkt setzte. Insbesondere der Tanz überzeugte durch Ausdrucksstärke, Präzision und emotionale Tiefe und wurde vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus gewürdigt.
Würdige Worte und starke Partnerschaften
Auch die Grußworte spiegelten die enge internationale Vernetzung der Schule wider.
Für die Schweizer Botschaft sprach Magdalena Wüst-Tiendrebeogo, die in ihrem Beitrag besonders die beeindruckende Vielfalt der Kinder hervorhob, die heute das lebendige Miteinander an der Deutschen Internationalen Schule Accra prägt.
Frederik Landshöft, Botschafter Deutschlands, würdigte die strategische Öffnung der Schule in den vergangenen Jahren. Er betonte die erfolgreiche Entwicklung hin zu einer echten Begegnungsschule und unterstrich die wachsende Bedeutung der Einrichtung als wichtige kulturelle und sprachmittelnde Institution in Ghana.
Für die Ramseyer Foundation überbrachte Lukas Brauchbar ein Grußwort. Ein besonderes Zeichen der akademischen Partnerschaft setzte Prof. Dr. Winnie-Karen Giera mit ihren Worten im Namen der Universität Potsdam — stellvertretend für das stetig wachsende Kooperationsnetzwerk der Schule.
Sehr bewegend war zudem der Beitrag von Renate Saywerr, die als ehemalige pädagogische Mitarbeiterin über mehr als fünf Jahrzehnte an der Schule wirkte und in symbolischer Vertretung der Alumni sprach. Ihr Grußwort schlug eindrucksvoll die Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Schule.
Mehr als ein Schulfest
Der Ghana-Tag machte eindrucksvoll sichtbar, wie sich die Deutsche Internationale Schule Accra in den vergangenen Jahren entwickelt hat: wachsend, offen, international vernetzt und zugleich fest in Ghana verwurzelt. Mit inzwischen rund 140 Schülerinnen und Schülern positioniert sich die Schule zunehmend als bedeutender kultureller Mittler in der Region.
Beim anschließenden Come-together mit Live-Musik, internationalen Speisen und zahlreichen Begegnungen wurde deutlich: Hier wird Gemeinschaft nicht nur thematisiert, sondern tagtäglich gelebt.
Ein Fest, das nachwirkt
Der Ghana-Tag im Jubiläumsjahr war ein voller Erfolg — bunt, verbindend und getragen vom spürbaren Engagement der gesamten Schulgemeinschaft. Er hat einmal mehr gezeigt, wofür die Deutsche Internationale Schule Accra steht: Bildung, die Brücken baut und Menschen zusammenführt. 🇬🇭🇩🇪🇨🇭✨




